
Der WWF hat keine Angst vor den Grossen. Selber eine Macht scheut die Naturschutzorganisation nicht davor zurück, mit einflussreichen Unternehmen ins Geschäft zu kommen. Dies gehört gar zur Strategie: Um etwas zu bewegen, muss man die grossen Unternehmen dazu bringen, nachhaltig zu wirtschaften. Theoretisch ist das richtig. Das Vorgehen ist allerdings auch mit Gefahren für die eigene Glaubwürdigkeit verbunden. Der WWF gerät immer wieder in den Verdacht, Unternehmen unberechtigterweises ein grünes Etikett umzuhängen („Greenwashing“), wie der Streit um das „Schwarzbuch WWF“ von Wilfried Huismann exemplarisch zeigte.








