
Irgendwann ist es zu viel der Nähe: Auch menschengewohnte Stadtvögel wie Kohlmeisen, Amseln oder Haussperlinge nehmen früher oder später Reissaus, wenn man sich ihnen nähert.
Dabei müssen die Vögel die Kosten und Nutzen der Flucht abwägen: Wie gross ist das Risiko, von einem potenziellen (Fress-)Feind erwischt zu werden, im Vergleich zum Energieaufwand, den die Flucht mit sich bringt? Die Fluchtdistanz ist eine Messgrösse dieser Abwägung.
Es gibt etliche Studien zur Fluchtdistanz von Vögeln, insbesondere auch im städtischen Umfeld. Doch bis vor kurzem hat man noch nie untersucht, ob das Geschlecht des sich nähernden Menschen einen Einfluss auf die Fluchtdistanz von Stadtvögeln hat.
Nun wurde die Lücke gefüllt. Mit überraschendem Resultat.
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