Botanikerinnen mögen es bunt: Blaue Blütenpflanzen locken Forscher besonders an

Gentiana ligustica: Der Ligurische Glocken-Enzian übt schon fast eine magische Anziehungskraft auf Botanikerinnen und Botaniker aus. (Bild: Di Guy Waterval)

Suchen Botanikerinnen und Botaniker ihre Forschungsobjekt nach streng wissenschaftlichen Gesichtspunkten aus? Die Antwort müsste lauten: nicht nur!

Die Ästhetik der Pflanze, also etwas schlichter ausgedrückt, das Äussere der Pflanze beeinflusst, ob sich ein Forscher ihrer genauer annimmt oder nicht.

Dies hat der Biologe Martino Adamo der Universität Turin zusammen mit Kollegen herausgefunden. Die Untersuchung hat er in Nature Plants veröffentlicht.

Adamo erforschte gerade Tephroseris balbisiana, eine eher unscheinbare, gelbblütige Pflanze, als ihm bei der Literaturrecherche auffiel, dass zu dieser Pflanze vergleischweise wenige Studien vorhanden waren. Ganz anders sah dies im Falle von attraktiveren Pflanzen aus.

Steckt da etwa kein Zufall dahinter? Welche Pflanzen stehen bei seinen Kolleginnen und Kollegen besonders hoch im Kurs? Um dies zu überprüfen, nahme Adamo 113 für die Südalpen typische Pflanzen genauer unter die Lupe.

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Das sind sie: die häufigsten Vogelarten der Welt

Haussperling.

Haussperling, Star, Ringschnabelmöwe und Rauchschwalbe sind die vier häufigsten Vogelarten der Welt. Von ihnen allen gibt es mehr als eine Milliarde Exemplare (der Spatz führt mit 1,6 Mia., dann folgen der Star mit 1,3, die Ringschnabelmöwe mit 1,2 und die Rauchschwalbe mit 1,1 Mia.).

Gemeiner Star.

Diese Schätzungen haben Forscher aus Australien vorgenommen. Dazu nutzten sie Citizen-Science-Daten von Vogelbeobachtern aus der ganzen Welt, die diese auf den einschlägigen Internetplattformen wie eBird ablegen. Insgesamt veranschlagen sie die Zahl aller wilden Vögel auf rund 50 Milliarden.

Ringschnabelmöwe.

Und hier die weiteren Arten der Top Ten:

5. Eismöwe (949 Mio.)

6. Erlentyrann (896 Mio.)

7. Dreizehenmöwe (815 Mio.)

8. Ohrenlerche (771 Mio.)

9. Russseeschwalbe (711 Mio.)

10. Grasammer (599 Mio.)

Rauchschwalbe.

© Markus Hofmann

Der Wiedehopf mag es chaotisch: Dank eigenbrötlerischer Weinbauern kehren seltene Vögel in die Bündner Herrschaft zurück

„Da ist doch etwas!“, ruft Christian Obrecht. Der Weinbauer aus Jenins im Kanton Graubünden hat ein beneidenswert gutes Auge. In rund 50 Meter Entfernung, etwas versteckt hinter noch laublosen Rebstöcken, schimmert ein heller Fleck auf einem Mäuerchen. Der Blick durch das Fernglas bestätigt die Vermutung. Orange-bräunliche Brust, schwarz-weiß gestreifte Flügel und die unverkennbare Federhaube: ein Wiedehopf.

Der Wiedehopf ist zu einem Aushängeschild des Weinbaugebiets in der Bündner Herrschaft geworden. Bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts war er in der Schweiz noch verbreitet gewesen. Doch Flurbereinigungen und die Intensivierung der Landwirtschaft führten zu einem starken Rückgang nicht nur des Wiedehopfes, sondern auch vieler anderer Vogelarten.

Dank verschiedener Projekte hat sich der Bestand des Wiedehopfes in den vergangenen Jahren wieder etwas erholt – auch in der Bündner Herrschaft zwischen Fläsch und Malans. Das hat sich rumgesprochen. Hobby-Ornithologinnen und -Ornithologen kommen hierher, um den prächtigen Vogel zu beobachten.

Sergio Wellenzohn führt häufig Naturinteressierte durch die Weinberge. Der Präsident des Vogelschutzvereins von Landquart hat sein Fernrohr neben Weinbauer Obrecht auf einem Stativ aufgebaut und nimmt den Wiedehopf in den Fokus. Er mahnt zur Verschwiegenheit. Der genaue Standort soll nicht preisgegeben werden: „Wir wollen vermeiden, dass die Vögel bei der Brut gestört werden.“

Fortsetzung bei Zeit Online.

Ökologisch intakte Gebiete sind auf 3 Prozent der Landoberfläche geschrumpft – Wiederansiedlung von Tieren als Lösung

Wo es noch ökologisch intakte Gebiete gibt: Alaska. (Bild: David Mark/Pixabay)

Auf den ersten Blick sieht es gar nicht so schlecht aus: Immerhin 20 bis 40 Prozent der Erdoberfläche stehen unter lediglich leichtem menschlichen Einfluss.

Aber eben: auf den ersten Blick. Und dieser Blick ist – logischerweise – ein sehr menschlicher. Er ist auf das Mass des menschlichen Fussabdrucks gerichtet. Eine durchaus bewährte Methode, um die Naturnähe einer Region zu erfassen.

Doch kehrt man die Sache um, und schaut, wo es denn noch Gebiete gibt, die ökologisch gesehen intakt sind, schrumpfen die Resultate deutlich.

Ein Gruppe von Wissenschaftern hat genau dies getan. Ihre Studie ist vor ein paar Tagen erschienen. Und das Ergebnis ist erschütternd: Nur knapp 3 Prozent der Erdoberfläche können noch als ökologisch intakt bezeichnet werden. (Die Antarktis ist bei dieser Untersuchung nicht mit einbezogen worden.)

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Die Grossen breiten sich aus, die Kleinen sind unter Druck: neuer Säugetieratlas für die Schweiz und Liechtenstein

 

Unter den wilden Säugetieren ist es der Rotfuchs, der in der Stadt am häufigsten meinen Weg kreuzt. In den vergangenen Jahren ist der Fuchs zu einem waschechten Städter geworden. In Zürich unterscheidet sich die städtische von der ländlichen Fuchspopulation inzwischen genetisch. Es gibt also, wenn man so will, Zürcher Stadt- und Landfüchse. Den Füchsen gefällt es in den Städten mit ihrem reichlichen Nahrungsangebot so gut, dass dort die Fuchsdichte höher ist als im Umland.

Ein weiteres Säugetier, das ich vor allem entlang der Seepromenade und der Flüsse, die Zürich durchqueren, immer wieder beobachten kann, ist die Wanderratte: eine der häufigsten Säugetierart der Welt. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts lebt die Wanderrate auch in der Schweiz. An den Sommerabenden tauchen dann die Zwergfledermäuse auf, die ums Haus und um die Bäume Mücken jagen.

Igel – ein seltener Anblick

Viel seltener ist hingegen die Begegnung mit dem Igel – oder genauer: mit dem Braunbrustigel – geworden. In meiner Kindheit war dies noch anders. Doch in den vergangenen 25 Jahren hat der Bestand in Zürich um 40 Prozent abgenommen. Die Gründe für diesen starken Rückgang sind noch unklar. Die bauliche Verdichtung sowie weniger naturnahe Gärten könnten eine Rolle spielen.

Diese vier Arten stehen beispielhaft für die insgesamt 99 Säugetierarten, die derzeit in der Schweiz vorkommen. Sie alle stellt der neue „Atlas der Säugetiere: Schweiz und Liechtenstein“ ausführlich vor. Die letzte Ausgabe des Schweizer Säugetieratlas’ liegt bereits ein Vierteljahrhundert zurück. Daher entschied sich die Schweizerische Gesellschaft für Wildtierbiologie, die neusten Entwicklungen in der eidgenössischen Säugetierwelt aufzuarbeiten.

Seit der letzten grossen Datenerhebung ist einiges geschehen. Die Bestände vieler Säugetierarten sind teils erheblichen Veränderungen unterworfen. So gibt es von Neuzugängen zu berichten. Zwölf Säugetierarten sind hinzugekommen. Zum Beispiel sind der Wolf und der Fischotter zurück im Land. Und die Walliser Spitzmaus sowie die Kryptische Fledermaus stehen auf der Liste der Neuentdeckungen. Allerdings waren diese beiden schon vorher da. Dank genauerer Bestimmungsmethoden konnten sie als eigenständige Arten definiert werden.

Nach dem Schweizerischen Brutvogelatlas von 2018 folgt hier also gleich ein weiteres Standardwerk zur Fauna der Schweiz. Über eine Millionen Beobachtungsdaten, die zwischen 2000 und 2019 anfielen, sind dafür ausgewertet worden. 

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Jugend ohne Wald: Der Waldbesuch gehört nicht zum Alltag von Jugendlichen

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Ich hatte das Glück, in der Stadt und neben einem Wald aufzuwachsen. So genoss ich die Annehmlichkeiten der Stadt und konnte dennoch einen grossen Teil meiner freien Zeit als Kind im Wald verbringen. Meistens gemeinsam mit Freunden, manchmal auch alleine. Elterliche Überwachung gab es keine. Wir mussten lediglich pünktlich zum Abendessen (oder zum Erledigen der Hausaufgaben) wieder zu Hause sein.

Im Wald gab es Bäche zum Stauen, Höhlen zum Verstecken, Holz und Laub zum Feuermachen – und Tiere. Tote und lebendige.

Einer der Höhepunkte war der Fund eines Hundeschädels. Leider war die Mutter eines Freundes darüber gar nicht begeistert und warf den schönen Schädel fort. Bis heute trauere ich ihm nach. Vor dem Kadaver eines Rehs, das in einem Bach lag, fürchteten wir uns und rannten davon. Eine tote Spitzmaus hingegen untersuchten wir genauer mit Hilfe des Sackmessers.

Frösche und Mäuse fangen

Aber dann waren da auch noch die Vögel und Frösche. Gut erinnere ich mich an meinen ersten, bewusst wahrgenommenen Gartenbaumläufer. Er kletterte „wie eine Maus“ den Baum hoch, genauso wie es in meinem damaligen Bestimmungsführer beschrieben war. Im Frühling holte ich Kaulquappen aus dem Teich, zog sie in meinem Aquarium auf und entliess sie wieder in die Freiheit, wenn sie zu kleinen Fröschen herangewachsen waren.

Manchmal gelang es mir, eine Maus mit einer Falle zu fangen – und sperrte sie ins (wieder leere) Aquarium. Nach wenigen Stunden waren die Mäuse entflohen. Wie sie das genau schafften, habe ich nie herausgefunden. Später nahm ich dann Wasserproben aus Tümpeln und untersuchte sie unter dem Mikroskop.

Der Wald war für mich sowohl ein Spielplatz als auch ein lebendiger Ort, an dem sich mein Interesse für die Natur entzündete. Diese Erfahrung teile ich wohl mit vielen, die sich für die Natur begeistern.

Oft nimmt die Häufigkeit, den Wald aufzusuchen, im Jugendalter ab. In der Pubertät wandeln sich die Interessen. Man probiert  mal das eine und dann wieder das andere aus. So war es bei mir. Und es ist auch ziemlich typisch, wie eine Untersuchung des Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zeigt.

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Eine Welt ohne Menschen: Wie es darin den Vögeln ergehen würde

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Wer sich mit der rasant schwindenden Biodiversität und dem Naturschutz beschäftigt, kann einen Hang zur Misanthropie entwickeln. Mir zumindest geht es so.

Die Vorstellung, wie die Welt wohl aussehen würde, gäbe es keine Menschen, übt einen gewissen Reiz aus.

Meisterhaft umgesetzt hat diese Vision Alan Weisman in seinem Buch „Welt ohne uns“. Darin spielt Weisman die Idee durch, was mit der Erde geschehen würde, wenn der Mensch plötzlich nicht mehr da wäre.

Etwas Ähnliches haben nun Ornithologinnen und Ornithologen durchgerechnet. Sie stellten sich die Frage: Wie ginge es den Vögeln in Grossbritannien, wenn dort keine menschlichen Veränderungen an der Landschaft vorgenommen worden wären? Welche Arten profitierten, welche nicht? Ihre Studie ist soeben in „Ecological Indicators“ erschienen.

Kaum mehr Wald

In Grossbritannien, der Wiege der Industrialisierung, ist kaum eine Ecke vom Menschen unberührt geblieben. Was als „typisch“ britische Landschaft gepriesen wird, ist menschengemacht. Die Wälder wurden grossflächig gerodet. Über die Hälfte der Landwirtschaft wird genutzt als Ackerfläche oder Weide. Moorlandschaften, die ebenfalls beweidet werden, machen rund 15 Prozent aus. Dagegen ist der natürliche Laubwald stark geschrumpft, natürliche Feuchtgebiete im Innern des Lands sucht man fast vergeblich, und bei den Küstenfeuchtgebieten sieht es noch düsterer aus.

Ganz anders das Modell eines Menschen-freien Grossbritanniens aus: Da schnellt der Anteil des Laubwaldes auf 57,5 Prozent in die Höhe, inländische Feuchtgebiete nehmen 18,4 Prozent der Fläche ein und Küstenfeuchtgebiete 8,6 Prozent. Dafür sinkt der Anteil der Moorlandschaften auf 7 Prozent.

Was bedeutet das nun für die Vogelarten Grossbritanniens? Weiterlesen

Eine kalte Dusche für alle: So schlecht steht es wirklich um die Umwelt

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59, 36, 5.

Diese Zahlen sollte man sich merken. Sie veranschaulichen die massiven Umformungen der Erde durch den Menschen.

59 Prozent der Biomasse unter Wirbeltieren machen Nutztiere aus. 36 Prozent sind Menschen. Und lediglich 5 Prozent sind Wildtiere: Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien.

Das wilde Wirbeltier-Leben: Das sind 5 Prozent. Nicht mehr. Der Rest ist Mensch oder menschengemacht.

Es gibt noch eine andere Zahl, die einfacher zu merken ist: 70.

Mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche hat der Mensch verändert.

Oder: Die vom Menschen künstlich hergestellten Produkte könnten demnächst die gesamte Biomasse überwiegen.

Diese Zahlenreihen liessen sich fast beliebig fortsetzen. Es sind sind Daten, die die gestalterische Kraft des Menschen veranschaulichen. Dass diese Kraft nicht nur zum Wohle der Menschen wirkt, darauf macht nun nochmals eine Gruppe von renomierten Forscherinnen und Forschern aufmerksam, darunter etwa Paul R. Ehrlich und Mathis Wackernagel.

Sie weist gar mit Nachdruck darauf hin, dass die Umweltbedingungen der Zukunft viel schlimmer ausfallen werden, als viele – auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – derzeit glauben (siehe dazu den Artikel „Die Katastrophe naht: Lügen sich Klimaschützer in die eigene Tasche?“).

Die Bedrohungen seien derart gross, dass selbst Experten Schwierigkeiten hätten, diese wirklich zu begreifen, schreibt die Gruppe in „Frontiers in Conservation Science“. Es sei daher eine „kalte Dusche“ notwendig, um insbesondere die Verantwortungsträger aufzuwecken.

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Auch Möwen haben mal Wochenende: Die Vögel passen ihr Verhalten den Menschen an

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Regelmässige Leserinnen und Leser des Umweltblogs haben es vielleicht schon bemerkt: Ich habe grosse Freude an Tier-Mensch-Interaktionen. Insbesondere dann, wenn die Tiere sich im Vergleich zum Menschen besonders geschickt anstellen.

Bei Möwen ist dies oft der Fall, wie ich in Schottland beobachten konnte. Die Möwen haben sich an die menschliche Umwelt angepasst. Wie sehr, zeigt nun eine Studie aus Bristol.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner von Küstenstädten wissen, dass es Möwen auf ihr Essen abgesehen haben. Seien es frische „Fish and Chips“ oder Nahrungsreste in Mülltonnen. Doch ziehen die Möwen auf der Suche mehr oder weniger zufällig herum? Oder wissen sie, wann was zu holen ist? Weiterlesen

Einzigartiges Naturschutzgebiet in Basel in Gefahr

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Ein ganz spezieller Trockenlebensraum: die stillgelegte Rangieranlage des Badischen Bahnhofs in Basel. (Bild: Markus Hofmann)

Es ist alles andere als ein Naturidyll. Der Geruch der Abwasserreinigungsanlagen der Basel Stadt vermischt sich mit den Abgasen der Autobahn und des städtischen Verkehrs. Industriegebäude reiht sich an Industriegebäude. Aufeinander gestapelte Container warten auf die Verladung. In einem Drivecenter üben Automobilisten ihre Fahrkünste; hier stört das niemanden. Selbst die Insassen des Gefängnis Bässlergut werden davon kaum etwas mitbekommen. Das Ausschaffungsgefängnis liegt ennet den Geleisen, ganz in der Nähe der schweizerisch-deutschen Grenze.

Und mittendrin ein Hotspot der Biodiversität.

Auf dem ehemaligen Rangiergelände der Deutschen Bahn beim Badischen Bahnhof hat sich ein einmaliges Biotop entwickelt. 2010 ist das knapp 20 Hektar grosse Gebiet ins Bundesinventar für Trockenwiesen und -weiden nationaler Bedeutung aufgenommen worden und somit bundesrechtlich geschützt. Es ist ein für die Schweiz einzigartiger Trockenlebensraum und aus Sicht des Naturschutzes entsprechend wertvoll. Seit 1900 sind in der Schweiz 95 Prozent aller Trockenlebensräume verschwunden.

Bereits 2003 schrieb die damalige Vorsteherin des Baudepartements Basel-Stadt, Barbara Schneider: „Das Eisenbahngelände im Norden Basels zeichnet sich durch seine ein­malige Lage am Rande der Oberrheinebene aus. Für Schweizer Verhältnisse findet sich dort eine einzigartige Vergesellschaftung von Pflanzen und Tieren. Es kommen Arten vor, die in der übrigen Schweiz selten sind, zum Beispiel die Blauflüglige Ödlandschrecke und das Pariser Labkraut; oder es finden sich dort Arten, die es in der Schweiz sonst nirgends gibt, zum Beispiel das Sand-Lieschgras.“

Doch nun ist dieser Lebensraum akut gefährdet. Am 29. November 2020 stimmen die Baslerinnen und Basler darüber ab, ob diese „einzigartige Vergesellschaftung von Pflanzen und Tieren“ verschwindet. Geplant sind dort nämlich ein neues Hafenbecken sowie ein Containerterminal. Weiterlesen