
Wieso in die Ferne reisen, wenn das Überlebensnotwendige gleich unter den eigenen Flügeln liegt?
Weissstörche gehören zu den Zugvögeln; sie brüten in nördlichen Gefilden und ziehen im Winter, wenn die Nahrung knapp wird, in den Süden. So hat man es zumindest beobachtet, und so steht es in den einschlägigen Fachbüchern. Doch nun hat sich das Verhalten der Weissstörche innert kurzer Zeit stark verändert. Offene Mülldeponien veranlassen die Störche dazu, ihr Zugverhalten einzustellen. Forscher der University of East Anglia haben mithilfe von den Tieren aufgeschnallten Ortungsgeräten erstmals nachweisen können, dass Störche Europas gar nicht mehr ziehen, sondern teilweise zu Standvögeln geworden sind (Studie hier). Weiterlesen


