
Ich wohne mitten in Zürich. Dennoch treffe ich immer wieder auf einen typischen Waldbewohner: das Eichhörnchen.
Zu verdanken ist dies dem vergleichsweise hohen Anteil an Bäumen und Parks in meinem Quartier. Denn Eichhörnchen sind Baumliebhaber. Am liebsten mögen sie Baumbestände mit grossen und alten Bäumen verschiedener Arten. Dort können sich sich verbergen, sich nach Eichhörnchen-Art gut von Baum zu Baum bewegen und nach Nahrung suchen. Dichte Baumkronen bieten sich an für den Bau ihres Nests, der Kobel. Da Eichhörnchen einen Teil ihrer Nahrung als Vorrat vergraben, sind sie auch auf unversiegelte Flächen angewiesen.
Zeigen uns Eichhörnchen also, wie es in Städten um den Baumbestand bestellt ist? Und damit auch, wie es anderen Arten geht, die auf Bäume angewiesen sind?
Das fragte „StadtWildTiere“ im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt. Ihre Studie „Das Eichhörnchen als Indikator für die städtische Landschaftsqualität“ ist vor kurzem erschienen.
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