Grün ist nicht gleich grün: Gesundheitliche Vorteile von Bäumen in Wohngebieten

Bäume vor dem Haus wirken sich positiv auf die Bewohner aus. (Bild: Nicolas DEBRAY/Pixabay)

Im Grünen zu leben, ist gut für die Gesundheit. Dafür, so zeigen Studien, gibt es etliche Hinweise. Insbesondere Herz und Kreislauf profitieren, wenn man sich in naturnaher Umgebung aufhält: Ein Spaziergang im baumreichen Park tut dem gestressten Städter wohl. Oder reicht dafür auch ein Grünstreifen mit etwas Gras vor dem Haus?

Nein, kommen Forscherinnen und Forscher am Beispiel der USA zum Schluss. Gemäss ihrer im Journal „Environmental Epidemiology“ veröffentlichten Studie ist die Beschaffenheit des Grünraums für den gesundheitlichen Effekt durchaus von Belang.

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Ist Naturschutzarbeit gut für die Gesundheit?

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Soll man Menschen, denen es gesundheitlich schlecht geht, hinaus in die Natur schicken, um Bäume zu pflanzen, Biotope zu pflegen oder den Wald von Abfall zu befreien? Befördern solche sinnvolle Arbeiten eine gute Gesundheit? Bewahrt einem das Frösche-über-die-Strasse-Tragen vor Herzkreislauferkrankungen?

Es gibt eine Reihe von Untersuchungen, die zeigen, dass umweltbezogene „Outdoor“-Aktivitäten neben den betreffenden Biotopen auch den involvierten Menschen gut tun. Man kommt in Kontakt mit Gleichgesinnten, hilft mit seiner als nützlich erachteten Arbeit nicht nur der Umwelt, sondern stärkt auch den Bezug zur Gemeinde, in der man lebt, und man betätigt sich körperlich. Dies alles scheint gesund zu sein. Eine „win-win“-Situation: gut für Mensch und Natur.

Doch quantiativ belegen lässt sich das (bisher) nicht. Weiterlesen